Moskitos verlieren knapp in Dossenheim

Am letzten Spieltag der Moskitos durfte man sich bei der TSG Germania Dossenheim präsentieren. Zum Spielauftakt meldeten sich überraschend vier Spieler kurzfristig wegen Krankheit ab. Und das in einer wichtigen Partie gegen einen Mitkonkurrenten in der Abstiegszone. In der Schauenburghalle begann die Partie auf Augenhöhe. Frieder Schwab und Patrick Flörchinger glichen die frühe Dossenheimer Führung bis zur 4. Minute zum 3:3 aus. Danach setzten sich die Gastgeber bis zur 9. Minute auf 3:7 ab, doch die Moskitos steckten nicht zurück. Nach der Auszeit der Ketscher zeigte die Mannschaft von Trainer Alexander Bender eine starke Reaktion. Mit einem 5:1 Lauf durch Patrick Niesen (2), Timotheus Voigt, Rick Pister und Frieder Schwab stellte die TSG bis zur 14. Minute auf 8:8.

Das Spiel blieb offen und wurde zum Schlagabtausch. Nach dem 9:9 in der 18. Minute traf die TSG in der 24. Minute dreimal in Folge durch Voigt, Niesen und Schwab zur 12:10-Führung. Kurz vor der Pause nutzten die Gastgeber eine Schwächephase und gingen mit einem 7:3 Lauf in Front. Zur Halbzeit stand es 15:17 aus Sicht der TSG.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Philipp Jäkel verkürzte direkt zum 16:17, doch Dossenheim zog bis zur 37. Minute auf 17:20 davon. Die Ketscher blieben dran, konnten den Rückstand aber nicht entscheidend verringern. Zwei Siebenmeter von Patrick Flörchinger und ein Treffer von Jäkel brachten die TSG nach der Auszeit in der 43. Minute bis zur 46. Minute auf 22:25 heran. Auch in der Schlussphase hielt sie mit Toren von Flörchinger, Jäkel und Schwab den Anschluss und kam bis zur 54. Minute auf 28:29 heran. Am Ende fehlte jedoch der entscheidende Schritt zum Ausgleich: Dossenheim setzte sich mit zwei Treffern auf 28:31 ab und brachte den 30:32-Sieg ins Ziel. Den letzten Treffer des Spiels erzielte Frieder Schwab in der 59. Minute.

Die Moskitos nehmen aus Dossenheim viel Positives mit. Der Kampfgeist und die Comeback-Qualitäten aus diesem Spiel sind Attribute, auf denen es weiter aufzubauen gilt.