Nicht schön – aber gepunktet. Dieser Satz beschreibt das Heimspiel der TSG Ketsch gegen die SG Heidelberg Leimen wohl am treffendsten. Denn zunächst sah alles danach aus, als würde sich das Drama der Vorwoche in Schriesheim wiederholen.
Katastrophaler Start – und ein Déjà vu
Die Partie begann aus Ketscher Sicht denkbar schlecht. Eine frühe Zwei Minuten Strafe brachte die TSG sofort ins Hintertreffen, und Heidelberg nutzte die Überzahl eiskalt aus. Innerhalb weniger Minuten lag Ketsch mit fünf Toren zurück. Die offene Manndeckung der Gäste stellte die TSG vor große Probleme, es häuften sich technische Fehler, und die SG bestrafte jeden Ballverlust mit schnellen Kontern. Nach 15 Minuten stand es 5:8 – ein Rückstand, der sich bis zur Pause auf 9:13 vergrößerte.
Und doch gab es in dieser schwierigen Phase einen Hoffnungsschimmer: Im Positionsangriff war Heidelberg erstaunlich ausrechenbar. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto besser bekam die Ketscher Abwehr Zugriff. Vor allem die endlich gezeigte Härte im Mittelblock schmeckte den Gästen überhaupt nicht. So blieb die TSG trotz des schlechten Starts im Spiel.
Die Wende nach der Pause
In der Kabine war die Ansage klar: Abwehr stabilisieren, im Angriff nur klare Chancen nehmen – und vor allem keine Konter mehr zulassen.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann zu einem intensiven Schlagabtausch. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, und die TSG arbeitete sich Tor um Tor heran. In der 42. Minute war es schließlich so weit: Ausgleich! Handballerisch war das alles sicher kein Leckerbissen, aber der Kampfgeist war spürbar – auf dem Feld und auf den Rängen.
Mit zunehmender Spielzeit kippte das Momentum endgültig auf Ketscher Seite. Die TSG erspielte sich einen kleinen Vorsprung, den sie – mit wenigen Ausnahmen – bis zum Schluss verteidigte. Besonders L. Zanki avancierte in dieser Phase zum Matchwinner. Er „nagelte das Tor zu“, wie man so schön sagt, und entschärfte mehrere freie Würfe.
Als Heidelberg in der 55. Minute noch einmal auf 22:22 herankam, wurde es kurz brenzlig. Doch erneut war Zanki zur Stelle und hielt den Sieg fest. Am Ende stand ein 26:22, ein dreckiger, aber enorm wichtiger Erfolg.
Fazit
Es war kein schönes Spiel, aber ein hart erarbeiteter Heimsieg, der nach dem schwachen Start umso wertvoller ist. Die TSG zeigte Moral, biss sich zurück und belohnte sich mit dem 10. Saisonsieg.
Weiter geht es übernächsten Sonntag um 17 Uhr auswärts bei der SG Nußloch – das Hinspiel endete 32:32.
TSG Ketsch: Patrick Flörchinger (7), F. G. (5), Mario Müller (5), Mirco Grünholz (4), Frieder Schwab (3), Philipp Jäkel (2), TIM Holzer, Eike Janson, Fynn Janson, Lukas Jung, Rick Pister, Til Ulbrich, Lucas Zanki Offizielle: Julia Beekman-Cischinsky, Martin Schnetz, Alexander Stotz, Daniel Unser
Katastrophaler Start – und ein Déjà vu
Die Partie begann aus Ketscher Sicht denkbar schlecht. Eine frühe Zwei Minuten Strafe brachte die TSG sofort ins Hintertreffen, und Heidelberg nutzte die Überzahl eiskalt aus. Innerhalb weniger Minuten lag Ketsch mit fünf Toren zurück. Die offene Manndeckung der Gäste stellte die TSG vor große Probleme, es häuften sich technische Fehler, und die SG bestrafte jeden Ballverlust mit schnellen Kontern. Nach 15 Minuten stand es 5:8 – ein Rückstand, der sich bis zur Pause auf 9:13 vergrößerte.
Und doch gab es in dieser schwierigen Phase einen Hoffnungsschimmer: Im Positionsangriff war Heidelberg erstaunlich ausrechenbar. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto besser bekam die Ketscher Abwehr Zugriff. Vor allem die endlich gezeigte Härte im Mittelblock schmeckte den Gästen überhaupt nicht. So blieb die TSG trotz des schlechten Starts im Spiel.
Die Wende nach der Pause
In der Kabine war die Ansage klar: Abwehr stabilisieren, im Angriff nur klare Chancen nehmen – und vor allem keine Konter mehr zulassen.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann zu einem intensiven Schlagabtausch. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, und die TSG arbeitete sich Tor um Tor heran. In der 42. Minute war es schließlich so weit: Ausgleich! Handballerisch war das alles sicher kein Leckerbissen, aber der Kampfgeist war spürbar – auf dem Feld und auf den Rängen.
Mit zunehmender Spielzeit kippte das Momentum endgültig auf Ketscher Seite. Die TSG erspielte sich einen kleinen Vorsprung, den sie – mit wenigen Ausnahmen – bis zum Schluss verteidigte. Besonders L. Zanki avancierte in dieser Phase zum Matchwinner. Er „nagelte das Tor zu“, wie man so schön sagt, und entschärfte mehrere freie Würfe.
Als Heidelberg in der 55. Minute noch einmal auf 22:22 herankam, wurde es kurz brenzlig. Doch erneut war Zanki zur Stelle und hielt den Sieg fest. Am Ende stand ein 26:22, ein dreckiger, aber enorm wichtiger Erfolg.
Fazit
Es war kein schönes Spiel, aber ein hart erarbeiteter Heimsieg, der nach dem schwachen Start umso wertvoller ist. Die TSG zeigte Moral, biss sich zurück und belohnte sich mit dem 10. Saisonsieg.
Weiter geht es übernächsten Sonntag um 17 Uhr auswärts bei der SG Nußloch – das Hinspiel endete 32:32.
TSG Ketsch: Patrick Flörchinger (7), F. G. (5), Mario Müller (5), Mirco Grünholz (4), Frieder Schwab (3), Philipp Jäkel (2), TIM Holzer, Eike Janson, Fynn Janson, Lukas Jung, Rick Pister, Til Ulbrich, Lucas Zanki Offizielle: Julia Beekman-Cischinsky, Martin Schnetz, Alexander Stotz, Daniel Unser